Die Schönheit von Daten: Wie Designer die Informationsflut begreifbarer machen.

 

Wie verbreitet sich ein Foto auf Facebook? Kommt drauf an, wie man es betrachtet. Durch eine Visualisierung von stamen.com wird der Datenstrom zu einem wunderbaren Moos, oder kristall, oder – wie man jüngst auf Twitter las: zu einem Schimmelpilz.

Je mehr Informationen an uns vorbeirauschen, desto wichtiger ist es, Wege zu finden, sie sichtbar und begreifbar zu machen. Mapping spielt da eine immer wichtigere Rolle. Die Welt in Karten zu begreifen ist nicht neu – auch nicht, auf diesen Karten neben politischen auch soziale und wirtschaftliche Verhältnisse und Verschiebungen sichtbar zu machen. Doch die Visualisierung wird immer spannender.

Der Technologiehistoriker und Designer Eric Rodenbeck, Designer Michal Migurski und Programmierer Shawn Allen haben mit stamen.com in San Francisco ein Design Studio aufgebaut, das auf visuell anspruchsvolles mapping spezialisiert ist.

Jüngst haben sie in einem Projekt nachvollzogen, wie sich virale Fotos auf Facebook verbreiten. Wie Moose, Schimmelpilze oder Kristalle wachsen die Funktionen. Und geben uns eine Vorstellung dessen, in welchen sozialen Verbindungen wir außerhalb unserer Wahrnehmung immer wieder eingebunden sind. Und welche Schönheit in rohen Datensätzen steckt, wenn man sie zu Tage – oder besser: in die Sichtbarkeit – fördert.

Fotos und Videos: stamen.com