Noch zum Valentinstag: Handeln… und reden.

Tja, die Tipps prasseln nur so durchs Universum. Schließlich ist der Februar der Monat des Sortierens, des Heilens und der Vor-Freude. Worauf noch mal? Robert Betz bezeichnet den Monat als „Handhabe-Monat“. Handeln, nicht reden.

Von Kerstin Köhler

Ok, es ist Februar. Valentinstag? Schwieriger Monat. Wie schön: Sammelt Eure Energien und ändert, was zu ändern ist. Und damit das klappt, schickte mir meine Freundin einen Text. Mich hat er angeregt, anzufangen. Und Anfangen ist ja bekanntlich der Knackpunkt beim Initiieren von Veränderungen.

Meine Ergebnisse für Anfang Februar:

1. Ordner ausgemistet und sortiert.
2. Klare Ansagen an drei Menschen.
3. Fotokisten durchgearbeitet und zu dreiviertel entsorgt. Schau ich mir eh nicht mehr an.

Auch wenn noch nicht alles so ordentlich ist, wie ich es haben will: Der erste Schritt ist getan. Und da der Februar noch ein paar Tage hat, hier für Euch die Fragen: Wo will ich hin? Was kann weg? Was muss da bleiben?
Hier hilft noch eine Zusatzfrage: Wenn Du nächste Woche umziehst, was willst du mitschleppen?
Die Antworten schriftlich oder als Bild festhalten.
Mein Kalender ist inzwischen fast ein Motivationsbuch.

Hier der Text meiner Freundin Yvonne Kloth-Janke zur Inspiration:

„Aufräumkommando“

Heut und jetzt  wird aufgeräumt
mit alten Sachen, die nicht mehr passen.
Pass auf, dass Du dabei nicht drauf gehst,
wenn es Dir zu schnell geht.

Aber langsam gehen darf es auch nicht,
sonst packt Dich die Wehmut
und du läufst zurück
und verpasst das beste Stück
von Deinem Leben.
 
Nimm die Abrissbirne!
Das ist das Aufräumkommando,
Wenn Du es jetzt nicht machst,
machst Du es nie.
 
Alte Sachen, die nicht mehr passen,
und nie wieder passen wollen,
schmeiß sie heute weg.

Pack die falschen Ideale,
und den schlechten Traum
vom gemeinsam alt werden
in die große Kiste.

Nimm die alten Tassen,
die schon einen Sprung haben
und wirf sie an die Wand.
 
Los, Zusammenkehren!

Das ist das Aufräumkommando,
Wenn Du es jetzt nicht machst,
machst Du es nie.
 
Im Keller steht noch Hempels Sofa.
Darunter liegen Bonbons
und ein paar Klischees.

Auch Süßkram kann verderben
Deswegen schmeiß ihn endlich raus.

Ganz hinten in der Ecke,
da unter einer Decke,
liegt eine alte Lüge.

Los, blick ihr in die trüben Augen und
sag ihr, verstecken gilt nicht.
 
Du, verstecken gilt nicht!

Das ist das Aufräumkommando,
Wenn Du es jetzt nicht machst,
machst Du es nie.
 
Und wenn Ihr bei all dem auch noch (quasi nebenbei) feststellt, was und wer wichtig für Euch ist, dann sagt es.
Klare Aussagen helfen Euch und Euren Mitmenschen. Sie wissen dann, woran sie sind.
Dafür habt ihr jetzt wieder 365 Tage Zeit. Dann es ist jeder Tag ein Valentinstag.

„Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern, der andere ist morgen.“ (Dalai Lama)

 

 

Kommunikation ist ihre Spezialität. Kerstin Köhler coacht diejenigen im Land, die das Sagen haben. Und ist davon überzeugt, dass die Welt ein kleines bisschen besser wäre, wenn der Ton zur Abwechslung auch die richtige Musik machte. 

 

 

 

Foto: ANTROBIUS.