Was uns das Leben sagen will.

Antrobius ist: Gesellschaftspolitisches Feuilleton. Grpf, jetzt isses raus. Übersetzung: Wir glauben, dass man die Politik nicht ohne die Kunst begreifen kann – und andersrum. Kultur und Politik reagieren auf uns. Lasst uns nun: zurückreagieren.

Die Dinge, die um uns herum passieren – urbane Phänomene, kulturelle Äußerungen, gesellschaftspolitische Strömungen… was sagen die uns über unsere Zeit? Was treibt uns an? Wie können wir mithelfen, damit unser Land eine verträgliche Zukunft hat? Damit wir einander in die Augen schauen können? Darauf will Antrobius Antworten finden.

Eins ist klar: Wir müssen wieder mehr denken. Es gibt so viel zu tun.

In diesem Sinne ist Antrobius: Eine Aufgabe.

Natürlich ist diese Aufgabe viel zu groß für uns. Aber die gesunde Mischung aus Größenwahn, Absurdität, Ironie und Engagement liegt auch dem Charakter zugrunde, der diesen Kunstnamen inspiriert: Professor George Antrobus. Hauptfigur und unfreiwilliger Held im Stück “Wir sind noch einmal davongekommen” des amerikanischen Dramatikers Thornton Wilder. Mr. Antrobus glänzt mit der Erfindung des Rades und des Alphabets. Seine Familie versucht derweil, die Fassade einer funktionierenden Familie aufrecht zu erhalten: während vor der Tür die Eiszeit, die Sintflut und schließlich der Krieg vorüberziehen.

Wikipedia beschreibt Mr. Antrobus so: “Mr. Antrobus, Synonym für Adam, verkörpert als ewiger Adam den Mut zum Neuanfang, holt sich Rat bei Homer, Platon oder Aristoteles, bei Spinoza, aus dem Alten wie Neuen Testament und rettet so seine tugendhafte Frau, den rebellischen Sohn, die vorbildliche Tochter samt verführerischem Dienstmädchen aus der Eiszeit, vor der Sintflut und aus dem letzten großen Krieg.”

Wir sagten es bereits: Die Aufgaben sind groß – und es gibt so viel zu tun. Auf geht’s!