„Es nützt nicht, am Gras zu ziehen. Es wächst nicht schneller.“

 

Die ständige Erreichbarkeit ist das Manna der „Generation on“. Erstaunlicherweise schaffen es dennoch einige, sich dem Klingelton zu entziehen. Der Schweizer Sozialwissenschaftler Mark Riklin über Alltagsfluchten, falsch verstandene Effizienz, das richtige Tempo und das Verschwinden von Wartesälen.

 

Von Wolf-Christian Ulrich

Ein Angler-Haus mitten in einem See. Ein Paradies der Stille. Die Nachmittagssonne senkt sich über die Hügel von St. Gallen. Wäre das nicht genug Ruhe – Mark Riklin strahlt sie selber auch noch aus. Er hört auffallend aufmerksam zu. Es wird eins dieser Gespräche, die wochenlang nachwirken.

WCU: Mark Riklin, Sie haben kein Smartphone und sind ziemlich schwer zu erreichen. Hat sich schon mal jemand beschwert?

MR: Viele sind erstaunt, dass ich noch nie in meinem Leben ein Handy hatte, schon gar kein Smartphone und kein facebook-Konto. Erstaunlicherweise geht das sehr gut: was man nie hat, vermisst man auch nicht.

WCU: Sie sind Schweizer Landesvertreter des Vereins zur Verzögerung der Zeit. Wie verzögern Sie denn Ihre Zeit?

MR: Ich glaube, dass man Chronos, also die getaktete Zeit, nicht verzögern kann – doch die eigene, innere Zeit kann man verzögern: indem man immer wieder seine Muster bricht, aussteigt und sich auch im Alltag Pausen gönnt. Vielleicht weniger tut, das dafür intensiver und langsamer.

WCU: Ich bin bis zu Ihnen in die Schweiz gereist, weil ich mir Antwort erhoffe auf die Frage: Wie kann ich endlich abschalten?

MR: Wahrscheinlich muss ich Sie enttäuschen: einerseits, weil ich Sie viel zu wenig kenne. Und Abschalten ist etwas ganz individuelles. Andererseits glaube ich nicht an Rezepte. Entscheidend ist, das Abschalten nicht auf Ferienzeiten zu verschieben. Es ist wichtig, im Alltag, täglich, wöchentlich, eigene Erfindungen zu machen, die einem besonders gut tun.

WCU: Was könnte das sein?

MR: Bei mir ist es schon die erste Stunde im Tag. Ich stehe um 6 Uhr auf. Es ist ruhig. Irgendwie ist es wie die weiße Stunde für mich. Die l’heure blanche. Da bin ich sehr frisch, sehr wach. Ich habe herausgefunden, dass ich da sehr gut funktioniere. Dass da auch Zeit ist für Muße. Da schreibe ich vielleicht einen handgeschriebenen Brief. Vielleicht löse ich ein schwieriges Problem. Das ist nicht „völlig abschalten“ aber doch „etwas langsamer und sorgfältiger tun“. In der Tageshektik bleibt für sowas keine Zeit mehr.

Ich finde es wichtig, den eigenen Rhythmus zu studieren, das eigene Tempo – das ist eingeboren. Finde ich übrigens auch in der Pädagogik wichtig. Dieses Tempo kann man nicht verändern. Es nützt nicht, am Gras zu ziehen. Es wächst nicht schneller. Die Gefahr ist, dass es entwurzelt wird.

 

 „Es nützt nicht, am Gras zu ziehen. Es wächst nicht schneller.“

WCU: Wie flüchten Sie?

MR: Meine Frau und ich haben ein Vollmondsritual. Das schöne am Vollmond ist: der ist im Kalender schon eingetragen. An Vollmond versuchen wir, eine kleine überraschende Aktion zu machen. Das erste Mal haben wir uns nachts ins Maisfeld gelegt. Hineinsteigen, das Maisfeld öffnen, es verschließt sich wie ein Vorhang. In der Mitte eine leere Fläche suchen und einfach den Sternenhimmel bewundern. Das ist ein ganz intensiver Moment, eine Landschaft die sich im Inneren abbildet und aus der man sehr viel Kraft holen kann. Das sind kleine kostenlose Ereignisse im Sinne kleiner Alltagsfluchten.

WCU: Sie kommen also ohne Smartphone aus und sind auch nicht in sozialen Netzwerken aktiv. Sind Sie ein digitaler Niemand?

MR: Auf den ersten Blick schon. Auf den zweiten Blick sieht man, dass natürlich auch ich registriert bin vom digitalen System. Sie können mich googlen. Das digitale System hat aber auch viele Vorteile. Zum Beispiel, dass mir kostenlos Hilfe gestellt wird. Etwa von Google. Ich versuche die Vorteile des Analogen mit denen des Digitalen zu kombinieren. Es wäre falsch, sich dem digitalen Zeitalter zu verweigern, ich möchte mich aber auch nicht unterwerfen.

WCU: Wie können wir mit dieser Informationsflut umgehen – im Grunde haben wir ja dank der Technik alles was auf der Welt passiert in unserer Hand.

MR: Ich bin immer wieder überrascht wie wenig Kreativität mir im Umgang mit dieser Informationsflut begegnet. Also zum Beispiel: Man hat lange nicht mehr abgeschaltet und alles auf die Ferien vertagt. Der Effekt ist dann bei vielen: sie werden zuerst mal krank. Und wenn sie dann wieder gesund nachhause kommen, werden sie mit einer überfüllten Mailbox bestraft; da ist der Urlaubs-Effekt schon wieder weg.

Also sammle ich seit drei Jahren Abwesenheitsnotizen und eigentlich war meine Idee, möglichst originelle zu sammeln. Ich habe erst drei. Bei den meisten sind es ganz formale Sätze: „Ich bin nicht erreichbar, von dann bis dann.“ Eine Politikerin in der Schweiz, eine Nationalrätin, schreibt dagegen, wenn sie in den Urlaub geht: „Ich bin drei Wochen weg. Ihre Nachrichten werden alle gelöscht. Falls sie danach immer noch relevant ist, senden Sie mir bitte diese Nachricht nochmals.“ Das finde ich eine souveräne Art mit der Informationsflut umzugehen.

WCU: Warum bin ich da eigentlich noch nicht drauf gekommen!?

MR: Ein zweites Beispiel: Slowmail. Unter einer anderen Email war die Aufforderung: „Bitte erwarten Sie keine superschnelle Antwort und fühlen Sie sich frei, einen Reminder zu schreiben.“ Das fand ich großartig, dass der Absender die Spielregeln bekannt gibt, wie man mit ihm kommunizieren soll.

 

Mark Riklin zitiert Seneca: Wer schnell ans Ziel kommen will, muss langsam vorgehen. Er redet nicht nur, sondern bringt gemeinsam mit seinen Studenten die Ideen unter die Leute. Sein Mittel sind Aktionen, mit denen er andere wachrütteln möchte. Vorhin ist er mit einem Schild durch die Stadt gelaufen. Darauf stand die Frage: „Haben Sie heute schon nichts gemacht?“

WCU: Wie haben die Leute reagiert?

MR: Es ist ja eine Stille Frage. Die Leute haben sehr unterschiedlich reagiert. Sehr viele blicken schüchtern erst auf die Frage und dann zu mir. Schmunzeln sehr oft und laufen weiter. Es gibt eine zweite Gruppe, die reagiert verbal, indem sie das rezitiert. Dann habe ich beobachtet, dass Leute ins Gespräch kommen – nicht unbedingt mit mir. Genau das ist eigentlich die Idee dieser Frage: Ich möchte, dass die Menschen die das lesen selber eine Antwort darauf finden.

 

 

WCU: Viele, mit denen ich über die ständige Erreichbarkeit spreche, wenden ein: Wir können ja selber entscheiden wann wir online sind und wann nicht.

MR: Es klingt danach, als ob sie es gar nicht als Belastung erleben. Und sie sich fast gestraft fühlen würden, wenn sie eben nicht ständig online sein dürften.

WCU: Manfred Spitzer würde sagen, das ist schon das erste Zeichen von „Sucht“ oder mindestens ein guter Hinweis dafür, dass es schon zu viel ist.

MR: Also ich würde es auch so sehen. Ich denke, dass es vielleicht auch eine Ausrede ist und dass man die Wahl eben nicht hat. Natürlich muss man fair sein: Es gibt Berufsfelder, da ist es eine Anforderung, zu gewissen Zeiten erreichbar zu sein. Dennoch glaube ich, mehr Leute könnten sich diese Freiheit nehmen, abzuschalten.

WCU: Was ist der Wert von Pausen?

MR: Ich denke Pausen werden grundsätzlich völlig unterschätzt. Die sind viel zu kurz, weil es zu viele Menschen gibt, die einen Geschichtenstau haben und viel erzählen wollen. Doch irgendwann ist das Fass voll und es bräuchte Zeit, um das was man aufgenommen hat zu reflektieren und zu konsolidieren. Ich habe die besten Ideen nach einer längeren Konsolidierungsphase.

Ich glaube das Entscheidende passiert immer in den Pausen. Nicht dann, wenn ich als Dozent irgendwas vortrage, sondern danach, wenn das eigene Denken einsetzt. Ich meine auch: genügend Schlaf. Weil wir grade im Schlaf ganz vieles verarbeiten.

WCU: Sie möchten gerne einen Lehrstuhl haben fürs Flanieren. Wie wollen Sie dem Schweizer Steuerzahler vermitteln, dass ein Professor auf deren Kosten das Flanieren lehrt?

MR: Es ginge um einen Lehrstuhl für Spaziergangswissenschaft.

WCU: Das ist ja noch schlimmer.

MR: Es gibt ein schönes Wort dafür. Promenatologie. Die Idee kommt nicht von mir. Die kommt von einem Schweizer Soziologen, Lucius Burgahrdt. Ich glaube das könnte man gut erklären. Auf der einen Seite wird es bestimmt eine ganz ganz kleine Stelle, die nicht von Geld abhängig wäre. Zum Zweiten will ich zeigen, dass das Spazierengehen mit der Schulung der Wahrnehmung zu tun hat. Es braucht darüber hinaus übrigens auch Leute, die diese Wissenschaft praktisch ausüben. Als Stadtpräsident würde ich zum Beispiel auch Stadtflaneure einstellen.

WCU: Stadtflaneure?!

MR: Um das Stadttempo zu verlangsamen. Und damit sich jeder genau diese Frage stellt: Was soll der? Und dazu noch öffentlich bezahlt? – Das ist ein wunderbares Einfallstor genau in diese Fragen.

WCU: Was lerne ich denn beim Flanieren?

MR: Ganz wichtig ist, dass man immer wieder das Muster bricht, die Körperhaltung verändert. Aus der sitzenden Position in die bewegende. Das heißt nämlich, den Raum wechseln; das heißt, mit anderen ins Gespräch kommen.

Das Flanieren geht zurück auf eine alte griechische Tradition, die Peripatetik. Da hatte man schon herausgefunden, dass gute Gedanken nicht nur dem Kopf entspringen, sondern dem ganzen Bewegungsapparat. Nietzsche hat mal gesagt, jeder Gedanke, der im Sitzen geboren wurde, sei verdächtig. Und meine persönliche Erfahrung zeigt, dass ganz schnell Ideen entstehen, wenn ich mich an der frischen Luft, in der Natur, in schöner Umgebung, aber auch durch eine Stadt bewege.

Wo es um Kreativität geht, um Innovation, Schreiben und Entwickeln, gibt es auch den Gedankengang: Das heißt im wörtlichen Sinne: die Gedanken gehen. Als Beratungsform zu zweit zu spazieren, sich auf diese Art auszutauschen, ist eine sehr sehr effiziente Form.

 

„Effizienz ist im üblichen Sinne gar nicht effizient.“

WCU: Wir versuchen unser Leben immer effizienter zu gestalten, und so ein Smartphone hilft uns natürlich auch dabei, durch die vielen Apps die da drauf sind und die vielen Funktionen die es uns anbietet. Was macht das mit uns?

MR: Ich stehe dem Begriff der Effizienz grundsätzlich skeptisch gegenüber. Effizienz ist im üblichen Sinne gar nicht effizient. Rousseau sagt: Wer Zeit gewinnen will, muss sie erst verlieren. Ich glaube, es braucht auch Phasen der Muße und der Langsamkeit, in denen sich etwas entwickeln darf und nicht sofort die Frage ist nach Effizienz.

Zum Beispiel die Siesta. Natürlich könnte man sagen, das sei Zeitverlust. Schopenhauer dagegen hat mal gesagt, das sei, wie eine Uhr aufzuziehen. 20-30 Minuten. Die Zeit holt man längst wieder ein. Weil man nachher produktiver ist.

WCU: Haben Sie Tipps wie man raus kommt aus dem Stress und Ruhe bekommt?

MR: Also ich hab was gegen Tipps. Ich kann nur von mir reden. Ich versuche Leerzeiten einzuplanen. Die bekommen auch ein Feld in einer Agenda, meinem Terminkalender aus Papier. Oder zum Beispiel am Anfang des Jahres, da reiße ich 3 Tage aus diesem Kalender heraus. Zufällig. Da kann man dann keine Termine mehr eintragen.

WCU: Wann haben Sie das letzte Mal nichts getan?

MR: Im Urlaub, vorletzte Woche. Ich hab mich dabei ertappt, einfach auf dem Sofa zu sitzen und an die weiße Wand zu gucken.

WCU: War es erschreckend oder beglückend?

MR: In gewissem Sinne erschreckend, wie selten das vorkommt. Selbst in den Ferien.

 

Wir fahren zurück zu Riklins Atelier. Kreatives Chaos, Sichtbeton; am Klingelschild steht: Meldestelle für Glücksmomente. Mark Riklin sucht nach zwei Liegestühlen, findet dann solche mit weiß-rot-gestreiftem Stoffbezug, drückt mir einen in die Hand und wir machen uns auf in den Feierabendverkehr. Der ist in St. Gallen etwas weniger monströs als in Berlin, aber durchaus wahrnehmbar. Riklin steuert eine grüne Insel mitten in einem Kreisverkehr an, das Gras darauf ist frisch gemäht, Blumen säumen den Rand. Wir lassen uns nieder.

WCU: Warum sitzen Sie hier eigentlich, wenn Sie hier so sitzen?

MR: Was ich regelmäßig immer wieder mal mache, ist eine Siesta-Installation. Ich hab mal 100 Liegestühle gekauft und fand ganz überraschend zu beobachten, dass wenn man die im öffentlichen Raum aufstellt – zum Beispiel Mittags –, dass die sehr schnell gefüllt sind. Das zeigt, dass es in unseren Städten an solchem Mobiliar mangelt. Liegen sind in unserer Gesellschaft nicht willkommen.

WCU: Ich finde ich sitze auch zu oft.

MR: Wir sind ja keine Siesta-Kultur wie in Spanien. In der Schweiz oder in Deutschland ist es verrufen, Siesta zu machen. Das macht man hinter verschlossenen Jalousien, darüber spricht man nicht.

Wir betrachten eine Weile lang die Autos, die um uns herum kreisen.

MR: Das nächste was ich vorhabe ist ein Stau-Theater. Mich fasziniert die Situation des Wartens, je nach Kultur, hat man davon ein anderes Verständnis. Bei uns ist ja 30, 40, 50, Sekunden im Stau vor der roten Ampel zu stehen schon eine Herausforderung.

Ich glaube, dieser Ort ist als Bild sehr interessant. Weil wir auf einer Insel sitzen. Eine Art Zeitinsel und rund herum ist der tosende Feierabendverkehr. Ein Bild für die beschleunigte Gesellschaft. Ein spannender Gegensatz. Es ist ja auch nicht legal.

WCU Es ist nicht legal?

MR: Ich glaube nicht, streng genommen müsste man das bewilligen.

WCU: Wir müssten jetzt zum Ordnungsamt gehen, um hier liegen zu dürfen?

MR: Ja. Das ist eine subtile politische Taktik. Die Sitzgelegenheiten sind im letzten Jahr, auch in Deutschland, insbesondere auf Bahnhögen reduziert worden.

WCU: Genau meine Wahrnehmung. Auf Bahnhöfen, in Flughäfen, auch in Städten. Sich irgendwo hinzusetzen, solche Gelegenheiten hat man fast nicht mehr.

MR: Ich glaube es gibt zwei Gründe dafür. Der eine ist die Einführung des Taktfahrplans. Beim öffentlichen Verkehr. Dadurch ist eigentlich ein Stück weit das Warten abgeschafft worden. Die alten wunderschönen Wartesäle gibt es nicht mehr, weil das Warten reduziert wurde. Es gibt aber auch einen zweiten sozialpolitischen Hintergrund. Man versucht damit auch, nicht willkommene Bevölkerungsgruppierungen zu verdrängen.

Das führt aber dazu, dass Sie sich beispielsweise in Berlin am Hauptbahnhof nirgendwo hinsetzen können. Sie werden damit systematisch in die Filialketten von irgendwelchen Backstuben und nicht näher genannten Kaffeehausketten gedrängt. Und da können Sie dann stehen und einen Kaffee nehmen. So ein Verschiebebahnhof im Prinzip.

Ich werfe mein Smartphone ins Beet. Ich hätte nicht gedacht, dass man auf einer Verkehrsinsel einschlafen kann. Die Ruhe von Mark Riklin legt sich über die gesamte Grünfläche. Ich schließe die Augen und döse vor mich hin.

WCU: Es riecht sogar nach Gras.

MR: Ich wollte es gerade sagen: Durch die Reduzierung der Sinne nimmt man zum Beispiel Geräusche oder Gerüche viel intensiver wahr. Man rennt nicht mehr mit Scheuklappen durch die beschleunigte Gesellschaft sondern nimmt sich einen Moment des Innehaltens. Das ist ja ein Spiegel der Gesellschaft den wir hier sehen. Man beginnt darüber nachzudenken.

 

Mark Riklin, geboren 1965 in St. Gallen, Sozialwissenschaftler, Leiter der «Meldestelle für Glücksmomente» und der Schweizer Landesvertretung des «Verein zur Verzögerung der Zeit». Lehrbeauftragter an der FHS St.Gallen. Geschichtenkurier im SBW Haus des Lernens.

Das Gespräch ist die leicht gekürzte Abschrift eines Interviews mit Mark Riklin zur Dokumentation “Ulrich protestiert: Gegen die ständige Erreichbarkeit des Seins”.

 

Weitere Links:

«Heute schon gelebt?»
 Radio DRS 2 und 4 vom 20. Juli 2012

«Von Glücksmomenten und Vätergeschichten» 
 Konferenz des Center for Storytelling, Luzern, 12. Juni 2012

«Palais Bleu, Schostakowitsch und Doktor Murke»
 DRS2, Reflexe, 30. März 2012

«Vom Glück des Augenblicks»
 a tempo, November 2011

«Stadtinszenierungen»
 Zu Gast im Kaffeehaus bei Gallus Hufenus, Talk vom 28. Januar 2011

«Von Chronos und Kairos»
 Radio DRS 1 und 4 vom 10. August 2010

«Von Zeit und Glück»
 Appenzeller Zeitung vom 7. Juli 2010

«Glück allein reicht nicht, man muss es noch merken»
 Berner Zeitung vom 19. Oktober 2009

«Langsamkeit»
 DRS2, 16. Juni 2008

«Heiterer Ernst am Wegkreuz»
 St.Galler Tagblatt vom 12. Oktober 2007

«Anleitung zum Glücklichsein»
 SF1, Quer, 2. März 2007

 

Fotos: Alex Griesser für Bewegte Zeiten Filmproduktion